Die Anfänge des Vereins

Der Handharmonika-Club (HHC) Münstertal darf auf ein halbes Jahrhundert seines Bestehens zurückblicken. Der junge "Handörgeler" Hermann Beckert befasste sich seit langem mit dem Gedanken im Münstertal einen Handharmonika-Club zu gründen. Er fand im ebenfalls jungen Handharmonikaspieler Josef Hauser einen Gleichgesinnten. Im Spätsommer 1951 machten sich beide auf ihren Fahrrädern auf den Weg nach Sulzburg in der Absicht einen geeigneten Mann zu finden, der die musikalische Leitung eines solchen Clubs übernehmen könnte. In der Person des Oskar Gütle trafen sei einen Mann, der für ihr Anliegen ein offenes Ohr hatte und sich zu Übernahme der musikalischen Leiutng bereit erklärte. Es wurde sofort auf den 19 Oktober 1951 ein besprechungstermin vereinbart.

Merh als ein Dutzend Handharmonikafreunde trafen sich im Gasthaus Belchenblick, womit der Start freigegeben werden konnte. Schon eine Woche später fand die erste Orchesterprobe statt.

Dank des Einsatzes von Dirigent und Spielern entwickelte sich ddas neugeborene Kind sehr gut, sodass schon einige Monate später am 29. Juni 1952 das Gründungskonzert im vollbesetzten "Matheis-Sall" gegeben werden konnte. Die organisatorische Leitung des jungen Clubs hatte von Anfang an Uhrmachermeister Heinrich Pfefferle, der von 1951 bis 1962 die Geschicke des Vereins führte.

Zwei große Konzerte wurden in den Gründungsjahren relgelmäßig veranstaltet. Diese fanden bei Einheimischen und Kurgästen ein gutes Echo. Durch die Teilnahme an Wertungsspielen konnten sich die jungen Spielerinnen und Spieler mit benachbarten Vereinen des Bezirks messen.

Acht Jahre nach der Gründung, im Jahre 1951, wurde der Handharmonika-Club Münstertal zum erstenmal Bezirksmeister, zur Überraschung der eigenen Spieler.

Das dieser Überraschungserfolg kein Zufallstreffer, sondern das Ergebnis fleißiger und konsequenter Probearbeit war, das bewies der Club unter der selben Stabführung nochmals in den Jahren 1961, 1964, 1966 und 1973, in denen er Bezirksmeister wurde.